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"Für gesundheitsbewusste Feinschmecker"
Olivenöl hat 9 kcal pro Gramm und enthält neben seinem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren (bis zu 80%) praktisch kein Cholesterin, dafür aber 12 mg des wichtigen, antioxidativ wirksamen Vitamin E pro 100 Gramm.
Medizin und Gesundheit
Der therapeutische Einsatz von Olivenöl geht auf die Antike zurück.
Der Grieche Hypokrates empfahl den Saft frischer Oliven zur Behandlung von Geisteskrankheiten und bei Geschwüren Umschläge aus Olivenbrei. .....später verschrieb der berühmte arabische Mediziner und Philosoph, Averroes, Kindern und alten Menschen täglich einen Eßlöffel Olivenöl. Für ihn war Olivenöl ein Allheilmittel.
Aber Olivenöl ist auch eines der ältesten Pflegeprodukte: Dass Olivenöl die Haut weich und geschmeidig macht, wußte man schon zu Urzeiten. ...............durchgeführte Studien haben ergeben, daß der hohe Tocopherolgehalt (Vitamin E) des Nativen Olivenöls extra die Bildung von freien Radikalen hemmt, die für das Altern der Zellen verantwortlich sind.
Die Ölsäure, die in großer Menge im Nativen Olivenöl extra vorhanden ist, schützt vor Arteriosklerose, indem sie den Gehalt des "schlechten" LDL-Cholesterins im Blut senkt.
Olivenöl, speziell natives Olivenöl extra, enthält eine große Anzahl strukturell unterschiedlicher Komponenten in sehr geringen Konzentrationen. Zu diesen so genannten sekundären Pflanzenstoffen gehören z. B. Vitamine wie Tocopherol (Vitamin E), Phenole, Hydrocarbone, Sterole und Geschmacks-/Aromastoffe. Sie sind verantwortlich für den einzigartigen Geschmack und das Aroma des Öls, erhöhen seine Stabilität und haben außerdem gesundheitsfördernde Wirkungen für den Menschen, indem sie schädliche oder zerstörerische Prozesse, wie die durch freie Radikale verursachte Oxidation von Lipiden, verhindern.
Deshalb ist das Vorhandensein solcher Substanzen im Olivenöl - zusätzlich zu dessen günstiger Fettsäurezusammensetzung - ein weiterer Grund, dieses als eine Hauptfettquelle im Rahmen der täglichen Ernährung zu empfehlen.
(schreibt die Eurosciences Communication in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arterioskleroseforschung an der Universität Münster)
Güteklassen von Olivenöl nach EU-Verordnung
Von den insgesamt 9 verschiedenen Güteklassen, die die EU bei Olivenöl vorschreibt, sind nur 4 für den Verbraucher wichtig:
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Natives Olivenöl extra
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Natives Olivenöl
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Olivenöl
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Oliventresteröl
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max. 0,8 g pro 100 g Öl an freien Fettsäuren
Beste Qualität
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max. 2 g pro 100 g Öl an freien Fettsäuren
Gute Qualität
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max. 1,0 g pro 100 g Öl an freien Fettsäuren
Mischung aus raffiniertem und nativen Ölivenöl
Annehmbare Qualität
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enthält ausschließlich Öl aus der Behandlung von Oliventrester und direkt aus Oliven gewonnenes Öl
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Die Bezeichnungen "erste Kaltpressung“ bzw. "erste Kaltextraktion“ dürfen seit 1. November 2003 nur noch verwendet werden, wenn native Olivenöle bei höchstens 27°C in einer traditionellen, hydraulischen Presse (erste Kaltpressung) oder bei max. 27°C in modernen Zentrifugiersystemen (Kaltextraktion) gewonnen wurden.
Wissenswertes rund ums Olivenöl
Haltbarkeit: Olivenöle sind richtig gelagert (dunkel und bei Temperaturen zwischen 10° - 16° C) mindestens 18 Monate haltbar.
Flocken im Öl: Können entstehen, wenn das Öl zu kalt gelagert wird, beispielsweise im Kühlschrank. Das stellt keine Beeinträchtigung der Qualität dar. Einfach das Öl wieder auf Zimmertemperatur bringen und die Flocken verschwinden.
Braten und Kochen: Aufgrund seiner natürlichen Antioxidantien sind Olivenöle hitzestabiler als die meisten anderen Öle.
Zum Fleisch oder Fisch anbraten, Gemüse andünsten für die Pasta oder Patate fritte im Ölivenöl frittiert.......mmhhhhh ein Genuß.
Aufbewahrung: Ölivenöl sollte an einem dunklen Ort aufbewahrt werden.
Aroma: Ein gutes Olivenöl erkennt man an seiner extremen Frische, es riecht nach Gras, grünen Tomaten oder Artischocken.
Der Zauber der Olive in einer gesunden Ernährung.

Das Olio d'Oliva extra vergine steht im Mittelpunkt einer ausgesprochen gesunden Ernährungsweise.
Olivenöl ist ein köstliches und seit Jahrhunderten naturbelassenes Produkt. Um ein hochwertiges, kaltgepresstes Olivenöl zu erhalten, darf die Temperatur bei der Verarbeitung zu keinem Zeitpunkt die 27-Grad-Marke überschreiten.
Nach der Ernte und Reinigung der Oliven werden diese gepresst. Das daraus gewonnene Öl aus der 1.Pressung nennt man "extravergine". Zunächst hat das Öl eine trübe Farbe. Damit es klar und rein aussieht, durchläuft es mehrere Filterprozesse.

Öl und Gesundheit
Wissenschaftliche Untersuchungen bescheinigen der Olive heilende Eigenschaften. So ist die Rede davon, dass der regelmäßige Genuss von Ölivenöl Venenverkalkungen vorbeugt. Außerdem hat es eine positive Wirkung auf das Verdauungssystem, Herzkreislaufsystem,........
Das Öl besteht zu fast 80 % aus einfach ungesättigten Fettsäuren und zu etwa 12 % aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das wirkt sich günstig auf den Cholesterinspiegel aus, senkt den Blutdruck, ist eine wirksame Waffe gegen freie Radikale und dadurch auch gegen bestimmte Krebsarten, wie mehrer Studien ergaben.
Und nicht zuletzt ist Olivenöl ein wunderbares Hautpflege- und Hautheilmittel und bringt auch sprödes, trockenes Haar wieder zum Glänzen.
Bereits der Grieche Hypokrates machte sich die positiven Eigenschaften des frisch gepressten Saftes aus Oliven für seine vielfältigen Behandlungen zu Nutze.
Verwendungsmöglichkeiten des Olivenöles
Das Olivenöl ist ein "Allzwecköl" in der Mittelmeer-Küche. Weil es einen Siedepunkt von 200 Grad hat, ist es bestens zum Braten und Frittieren geeignet.
Die im Olivenöl enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sind der Schlüssel zu den frischen Vitaminen. Deshalb werden Salate in der Mittelmeerküche mit diesem Öl verfeinert.
Aber auch beispielsweise Spaghetti Alio Olio werden natürlich mit dem köstlichen Olivenöl zubereitet.
Ihrer Fantasie zur Verwendung des Olivenöls in Ihrer Küche sind keine Grenzen gesetzt.
Wie Sie aus Wein selbst Essig herstellen können
Das ist das ganze Rezept.
Man kauft einfach eine Flasche Wein, roten oder weißen, entkorkt sie und vergißt sie. Das weitere besorgt der Bacillus aceticus. Er braucht allerdings viel frische Luft. Am besten stellt man die Flasche an einen luftigen, sonnigen Ort, dann geht es am schnellsten. Damit sich keine kleinen ungebetenen Tierchen darin verirren, am besten mit einem feinmaschigen, luftdurchlässigen Netz bedecken.
Nach einigen Wochen ist der Essig fertig. Es ist der gleiche, der schon bei König Salomo und bei Lucullus auf dem Tische stand. Wenn man nach Gelegenheit immer wieder einen Rest Wein nachgießt, wird die Essigflasche nie leer. Sollte sie es doch einmal werden, bitte nicht durchspülen; die Essigmutter, ein Bodensatz, der sich inzwischen gebildet hat, ist kostbar.
Und noch etwas: Einen guten, reinen Wein muß man nehmen. Einen schlechten, verfälschten nimmt der Bacillus aceticus übel.
Wenn Sie also mal eine Flasche Wein öffnen und feststellen, dass Ihnen der nicht schmeckt, dann brauchen Sie ihn nicht wegschütten. Verwenden Sie ihn zum Kochen oder versuchen Sie einfach Ihr Glück mit dem selbstgemachten Essig.
Ich habe das vor Jahren mit einem Wein aus der Maremma / südliche Toskana probiert. Die ganze Familie war begeistert. Gutes Gelingen!!!
Carrara und wie der Marmor in Platten geschnitten wird.
Im Oktober 2006 war ich wieder einmal in der Toskana. Che bella!!!
Und diesmal hatte ich Carrrara - die Steinbrüche und die verarbeitenden Fabriken auf dem Programm.
Es war höchst interessant kann ich Ihnen berichten. Wenn Sie mal in der Gegend sind, dann lohnt es sich wirklich einen Ausflug dahin zu unternehmen. Unter welchen Arbeitsbedingungen dieser wertvolle und teure Stein abgebaut wird hat mich ehrlich gesagt schon etwas schockiert. Aber machen Sie sich am Besten Ihr eigenes Bild.
Die Verarbeitung hatte mich schon immer interessiert. Wie aus diesen riesigen Felsblöcken - Scheiben werden. Geht eigentlich ganz einfach. In einer Maschine, die mit Industriediamanten besetzt ist, werden die Blöcke in gleich große Scheiben gefräst.
Und der Staub der dabei entsteht. Ist der nicht gefährlich für die Arbeiter??
Ganz im Gegenteil. Mittlerweile wird mehr Calciumcarbonat (also der angefallene Staub, der in großen Behältern aufgefangen wird) aus Pisa in die ganze Welt verkauft, als Marmorstein. Unglaublich.
Und wir konsumieren diesen Staub fast täglich. Der kommt nämlich in die Zahnpasta, Joghurt usw.
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